Nikolausfeier

Kinder-Nikolausfeier

Am ersten Sonntag im Dezember findet alljährlich unsere Nikolausfeier statt. Schon Tage vorher macht sich der Nikolaus auf, uns am nächsten Sonntag zu besuchen (siehe Gästebuch). Bei einer so langen Anreise stellt sich natürlich die Frage, wo wohnt der Nikolaus eigentlich?

Der Nikolaus ist ein vielbeschäftiger Mann, soviel ist klar. Dass er allerdings zu seinen weiten Reisen auch noch unterschiedliche Wohnorte hat, ist nicht ganz so bekannt. Je nachdem in welchem Land der Nikolaus zu Besuch ist, hat er ganz unterschiedliche Reisen hinter sich.
Für die Menschen im Norden Europas wohnt der Nikolaus in Lappland oder Grönland, wobei die Finnen ihn in Lappland sehen, während die Dänen ihn in Grönland verorten.
In beiden Fällen hat er einen Schlitten mit dem er durch den Nachthimmel fliegen kann.
Die Niederländer haben die Theorie, dass der Nikolaus sein Zuhause in Spanien hat.
Jedes Jahr kommt er auf einem Dampfschiff aus Spanien in die Niederlande.
Laut Karla Kolumna, der rasenden Reporterin aus den Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg Geschichten, wohnt der gemütliche Mann in rot im Himmel, um genau zu sein im Himmelstor 4.
Glaubt man der kleinen Hexe Bibi Blocksberg wohnt der  Weihnachtsmann ganz woanders, und zwar am Nordpol. Das glauben auch die Amerikaner, nämlich das Santa Claus am Nordpol wohnt und einen Schlitten hat, der durch die Rentiere  Rudolph, Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen gezogen wird.

In Deutschland gibt es einen Ortsteil in der Gemeinde Großrosseln, der St. Nikolaus heißt und die Postleitzahl 66352 hat. Dorthin wird die Post gesendet, wenn Kinder in Deutschland einen Wunsch an ihn richten wollen.

 

Warten auf den Nikolaus

 

Die Ankunft

 

 

 

Alle Jahre wieder

kommt der Nikolaus. Doch wer ist Sankt Nikolaus eigentlich?

Sankt Nikolaus  gilt als Schutzpatron der Kinder und war in Europa der bekannteste Heilige aller Zeiten. Er lebte 340 nach Christus als Bischof im türkischen Myra und galt als barmherzig und sehr mildtätig: Alles was er besaß  verschenkte er an Arme und an Kinder.
Zahlreiche Legenden ranken sich um die Wohltätigkeit des heiligen Nikolaus.
Die wohl bekannteste Legende erzählt  von einem armen Mann,  der seinen drei Töchtern keine Aussteuer geben konnte. In seiner Verzweiflung wusste er keinen anderen Rat, als die Mädchen auf die Straße zu schicken  um eigenes Geld zu verdienen.  
Um dies zu verhindern, warf Sankt Nikolaus drei Klumpen Gold durch den Kamin der Familie.
Sie fielen direkt in die zum Trocknen aufgehängten Socken.
Daher stammt der Brauch, am Vorabend des 6. Dezember, dem Todestag von Sankt Nikolaus, möglichst große Schuhe vor die Tür zu stellen...

 

Der Nikolaus und die Kinder

 

Woher weiß der Nikolaus eigentlich soviel über die Kinder?

Ein goldenes Buch als Erziehungsmittel

Dass auch heute noch auf vielen Feiern der Nikolaus kommt und sein Goldenes Buch mit sich trägt, geht auf die populären Nikolausgeschichten der christlichen Kirchen zurück.
Auf zahlreichen Heiligendarstellungen des Nikolaus trägt er sein goldenes Buch bei sich.
Dieses Buch war früher Grundlage für Lob, Tadel oder gar Bestrafung der Kinder.
In ihm sind alle Taten – gute und schlechte – der Kinder dokumentiert.
Dabei spielte sowohl das Auftreten des kostümierten Fremden als auch die Tatsache seiner offensichtlichen Allwissenheit bei den Kindern eine besondere Rolle.
Es machte auf sie gleichzeitig Eindruck und schürte die Angst, etwas falsch gemacht zu haben und dafür möglicherweise getadelt oder bestraft zu werden.
Eine solche Form der Erziehung ist heute undenkbar und von daher hat sich der strenge Nikolaus zu einem gütigen Nikolaus gewandelt, der die guten Eigenschaften der Kinder besonders hervorhebt und belohnt.

 

 

 

 

Bis nächstes Jahr!
 

 

 

 

 

 

 

Homepage zuletzt bearbeitet am: 12.08.2018