Osterfest

 

Ostern

Auch wenn heutzutage das Weihnachtsfest in den Vordergrund gerückt ist, so ist doch Ostern das wichtigste Fest der Christen und wird weltweit mit unterschiedlichen Riten gefeiert. Das Wort Ostern soll zurückgehen auf den Namen Ostara, der germanischen Göttin der Fruchtbarkeit, des Ackerbaus, des Frühlings und der Morgenröte, die allerdings historisch nicht belegt ist und wohl eher eine romantische Erfindung der Neuzeit ist. Im Laufe der Geschichte haben sich weltweit viele Osterbräuche mit historisch unterschiedlicher Entstehungsgeschichte entwickelt. Zu den bekanntesten gehören das Bemalen der Ostereier, das Osterfrühstück und der Brauch der Ostereiersuche, die besonders Kleinkindern, aber auch größeren Kindern viel Spaß bereitet.

 

 

Osterfrühstück


Der Chef kocht!

Das herzhafte Osterfrühstück ist keine kirchliche Tradition, wird aber gerne begangen und oftmals wird es dann auch regelrecht zum Oster-Brunch. Dazu werden unter anderem die Eier gegessen, die vorher gesucht wurden. Das gemeinsame Osterfrühstück dient vor allem dazu den Zusammenhalt zu stärken und gemeinsam den Frühling zu begehen - eine Zeit des Erwachens und des Neuanfangs.


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Ostereier suchen


Gut versteckt!

Woher die Tradition der Eiersuche stammt ist nicht ganz klar. Möglicherweise entstammt sie einem heidnischen Brauch, der von der frühchristlichen Kirche übernommen und mit anderer Bedeutung versehen wurde. Wie auch immer, die Suche der Ostereier ist für die Kinder der spannendste Teil des Tages. Jedes Kind freut sich darauf, und weltweit gibt es zu jedem Osterfest öffentliche Veranstaltungen für Jung und Alt, gemeinsam die Ostereier zu suchen. Diese bestehen heutzutage  oft aus Schokolade, Marzipan und Crème-Füllung, aber das war nicht immer so. Das Osterei ist eines der zentralen Symbole des Osterfestes, und richtige Eier gehörten von Anfang an dazu.


Und doch gefunden!

 

 

Ostereier bemalen

Der Brauch, die Eier zu färben oder zu dekorieren, hat nichts mit der christlichen Tradition zu tun. Eier wurden lange vor der Einführung des kirchlichen Osterfestes "geschmückt". Je nachdem, welche Mittel einem zur damaligen Zeit zur Verfügung standen, sah die Dekoration unterschiedlich aus. Wer reich genug war, wickelte die Eier gar in Blattgold ein; wer etwas ärmer dran war, kochte die Eier zusammen mit Blättern oder Blüten verschiedener Blumen, um ihnen Farbe zu geben.

 

 


(Unter Kniffliges gibt es ein Osterrätsel)

 

 

 

 

 

Homepage zuletzt bearbeitet am: 12.02.2018